„Ohne euch sind wir wie Paris ohne den Eiffelturm“ — JASP.ER sprechen über Zusammenhalt, Leidenschaft und ihr Europa-Debüt beim The A Festival

Während des The A Festival in Paris betrat die thailändische Pop-Sensation (T-Pop) JASP.ER die Bühne für ihren ersten und einzigen europäischen Auftritt im Jahr 2026. Unter dem Label RISER MUSIC (einer Tochtergesellschaft von GMMTV) feierte JASP.ER am 19. Dezember 2024 mit der erfolgreichen digitalen Single „แรงอีกนิด (SADISTIC)“ ihr offizielles Debüt. Mit energiegeladenen Performances, charismatischer Bühnenpräsenz und einer Mischung aus modernem Pop, Hip-Hop und R&B hat sich die vierköpfige Gruppe schnell als treibende Kraft bei der weltweiten Verbreitung asiatischer Popmusik etabliert.

Im Anschluss an ihren Showcase in Paris führten wir mit drei weiteren internationalen Medienvertreter — Kpop Concerts Europe (KCE), Actukoncerts,  und Outsider Magazine— ein gemeinsames Interview mit der Gruppe.

DIE MITGLIEDER VON JASP.ER

    • Joong (Archen Aydin): Bekannt für seine warme Gesangsstimme, seine tiefe Ausstrahlung auf der Bühne und seine internationale Vielseitigkeit (spricht fließend Englisch, Türkisch und Thailändisch).
    • Pond (Naravit Lertratkosum): Bekannt für seine fesselnde visuelle Präsenz, seine präzisen Performance-Fähigkeiten und seinen ausdrucksstarken emotionalen Vortrag auf und abseits der Bühne.
    • Santa (Pongsapak Udompoch): Bringt intensive Energie, außergewöhnliche Tanzfähigkeiten und fundierte Erfahrung aus Wettbewerben sowie dem Training für Boybands mit.
    • Aou (Thanaboon Kiatniran): Geschätzt für sein Charisma, ein starkes Fundament in darstellender Kunst und die dynamische Fähigkeit, auf der Bühne eine Verbindung zu den Fans aufzubauen.

 

 

The A Festival markiert euren ersten und einzigen Auftritt in Europa im Jahr 2026. Worauf freut ihr euch am meisten und welchen Song brennt ihr am meisten darauf zu performen?

Pond: „Ehrlich gesagt ist es das erste Mal, dass wir als JASP.ER nach Frankreich kommen. Um ganz ehrlich zu sein, bin ich sehr glücklich und extrem aufgeregt. Wir haben gesehen, dass so viele Fans auf uns gewartet und uns so viel Unterstützung gezeigt haben. Was den Song angeht, den ich am liebsten performen möchte, ist es unser neues Stück Wish, weil ich gesehen habe, dass viele Fans die Dance Challenge dazu machen.“

Santa: „Für mich ist das Aufregendste, dass wir uns dieses Mal noch näher gekommen sind. Wir haben mehr Zeit zusammen beim Proben verbracht und sind zu einer richtig festen Einheit zusammengewachsen. Es ist unser erstes Mal in Europa, also habe ich das Gefühl, dass es super lustig und voller Energie wird. Was den Song betrifft, sind wir uns wohl alle einig: Wish.“

Aou: „Das Besondere an unserer Reise hierher ist, dass es unser letztes Übersee-Konzert des Jahres ist und gleichzeitig als letzter Schritt vor unserem bevorstehenden großen Konzert dient. Es fühlt sich also wie eine großartige Vorbereitung auf unser Hauptkonzert an.“

Joong: „Ja, ich denke, das ist eine wirklich gute Gelegenheit für uns, als Gruppe zusammenzuwachsen. Wir haben vor unserer Abreise viel geprobt, und es ist eine hervorragende Vorbereitung auf das große Konzert in der Zukunft.“

 

Wenn vier verschiedene Persönlichkeiten zusammenarbeiten, ist es wichtig, die richtige Balance zu finden. Was bringt jeder von euch ganz natürlich in die Gruppe ein — abgesehen von eurer künstlerischen Rolle?

Pond: „Für mich gilt: Obwohl wir vier unterschiedliche Persönlichkeiten haben, teilen wir eine Sache zu 100 % — unser Ziel. Wir alle wollen unser Bestes geben, weil wir das schon sehr lange machen wollten. Jetzt, wo es passiert und wir die Unterstützung der Menschen sehen, treibt es uns an, uns kontinuierlich zu verbessern.“

Santa: „Das Besondere daran, wenn vier verschiedene Menschen zusammenkommen, ist, dass wir genau dieselbe Leidenschaft für das Tanzen und die Performance als Boygroup teilen. Wie Pond schon sagte: Das gleiche Ziel zu haben, ermöglicht es uns, gegenseitig immer wieder unser Feuer zu entfachen.“

Aou: „Obwohl unsere individuellen Charaktere unterschiedlich sind und wir aus verschiedenen Hintergründen kommen — einige waren Trainees, andere haben Cover-Tänze gemacht —, hat sich alles perfekt gefügt, als sich unsere Wege zur richtigen Zeit kreuzten, um JASP.ER zu bilden.“

Joong: „Obwohl wir vier also unterschiedliche Persönlichkeiten haben, haben wir herausgefunden, dass unser Musikgeschmack ziemlich ähnlich ist. Das haben wir gemerkt, als wir die Songs für das Konzert ausgewählt haben — es ging ganz leicht, weil wir auf einer Wellenlänge liegen.“

 

Der Name JASP.ER ist nicht nur von den Anfangsbuchstaben eurer Namen inspiriert, sondern auch vom Edelstein Jaspis, der oft mit Stärke und Ausdauer in Verbindung gebracht wird. Nach den Erfahrungen, die ihr seit eurem Debüt geteilt habt: Wie sehr sind diese Qualitäten zu einem Teil eurer Identität als Gruppe geworden?

Pond: „Für mich bedeutet das die Erfüllung eines Traums, von dem ich zwischenzeitlich dachte, er würde vielleicht nie in Erfüllung gehen. Wir alle hatten in der Vergangenheit Auditions durchgemacht, die damals nicht geklappt haben. Dass wir zusammengekommen sind, hat den Traum eines jeden Einzelnen von uns wahr werden lassen. Es ist etwas Kostbares geworden, das uns eine weitere Seite von uns ausdrücken lässt.“

Santa: „Für mich ist es absolute Verrücktheit — eine Leidenschaft für Tanzproben und das Hineinquetschen von Trainingszeit, egal was passiert. Selbst wenn unser individueller Tagesablauf von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends geht, proben wir danach immer noch von 22 Uhr bis Mitternacht oder 1 Uhr morgens zusammen. Diese harte Arbeit und Müdigkeit bringen uns echtes Glück.“

Aou: „Jedes Mal, wenn JASP.ER auftritt, liegt eine ganz bestimmte Aura und Intensität in der Luft, die wir auf die Bühne bringen. Fans bemerken diese Seite oft an uns. Abseits der Bühne sind wir sehr höflich und ruhig, aber auf der Bühne mit JASP.ER erwacht diese Performance-Identität zum Leben.“

Joong: „JASP.ER ist eine wirklich großartige Chance, Gefühle auszudrücken und diese Energie nach außen zu tragen.“

 

Zwischen einem Filmset, einem Tonstudio und einer Live-Bühne: Welches Umfeld fühlt sich für jeden von euch am meisten wie ein Zuhause an?

Pond: „Ehrlich gesagt fühlt sich jede Umgebung wie ein Zuhause an — ob beim Schauspielern am Filmset oder beim Performen auf der Bühne. Es geht darum, seine Einstellung an die jeweilige Situation anzupassen. Wenn wir für ein Drama schauspielern, geben wir 100 %, damit sich das Set wie ein Zuhause anfühlt; wenn wir JASP.ER-Konzerte geben, machen wir die Bühne ebenso zu unserem Zuhause.“

Joong: „Eigentlich geht es nicht um den Ort. Es geht um die Person, um die Menschen. Aber um ehrlich zu sein: Mein Zuhause ist GMMTV! Überall kann ein Zuhause sein mit ihnen, mit JASP.ER.“

Santa: „Jeder Bereich unserer Arbeit ist wie ein Zuhause. Es mag wirken, als hätten wir mehrere Zuhause, aber jedes einzelne ist essenziell für unser Leben, weil wir überall, wo wir hingehen, lernen und wachsen.“

Aou: „Meine Definition von ‚Zuhause‘ ist kein physischer Ort — es geht um die Menschen, mit denen man zusammen ist. Wo immer Menschen um uns herum sind, wird es für uns vier zum Zuhause. Ob es ein Serien-Set, ein MV-Set oder die Bühne ist: Es fühlt sich warm an wegen unseres Teams, unserer Freunde und unserer Fans, die wie unsere Nachbarn sind.“

 

 

Möchtet ihr euren europäischen Fans noch ein paar abschließende Worte hinterlassen?

Pond: „Ich hätte mir in meinem Leben nie vorgestellt, dass wir hier in Europa so viele Fans haben würden. Es fühlte sich so fern an, und wir haben es früher nur über die sozialen Medien gesehen. Heute bin ich überglücklich, mit eigenen Augen zu sehen, wie viele Menschen hier sind, die uns unterstützen und unsere Musik lieben. Vielen Dank euch allen.“

Santa: „Ich möchte danken für all die Unterstützung unserer europäischen Fans. Wir leben auf entgegengesetzten Seiten der Welt, sprechen verschiedene Sprachen und haben große Zeitunterschiede. Es ist nicht leicht, jemanden zu unterstützen, der so weit weg ist, und trotzdem gibt jeder sein Alles — sowohl online als auch diejenigen, die nach Thailand geflogen sind, um uns zu sehen. Wir möchten die Liebe, die ihr uns gegeben habt, wirklich zurückzahlen.“

Aou: „Vielen Dank. Obwohl wir uns vorher nicht kannten, unterstützt und liebt ihr uns wie eine Familie. Unsere Zeit hier war dieses Mal sehr kurz, aber wenn wir die Chance bekommen zurückzukommen, möchten wir viel mehr Zeit mit euch verbringen.“

Joong: „Die Unterstützung ist nicht selbstverständlich, weil wir die Welt überqueren und die Zeit anders ist… Wir möchten uns wirklich bei allen Fans bedanken, die uns und die Gruppe unterstützen. Und als Gruppe, als JASP.ER: Ohne euch sind wir wie Paris ohne den Eiffelturm.“

 

Elisa Cutullè

Fotos: INSTAGRAM (c) GMMTV/JASP.ER

On-site Übersetzung: Sirikul Mou & Séverine Tran (FINNWR)

Interview-Moderation: Marie-Pierre Medouga (Head of European press & media office -The A-Festival)

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