Drei Preise für Lucyna Zwolinska

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Es ist eine schöne Botschaft, die das Ballett des Saarländischen Staatstheaters aus Ludwigshafen erreicht: Beim 8. Internationalen Choreographie Wettbewerb no ballet gewinnt Nachwuchschoreografin Lucyna Zwolinska mit »Droga« den 2. Platz der Jury, den Präsentationspreis der tanzmesse nrw – und den Publikumspreis.

 

Aus rund 300 Bewerbungen aus aller Welt hatte die Jury – darunter u. a. die renommierten Choreografinnen Susanne Linke und Reinhild Hoffmann sowie der Tanzkritiker Hartmut Regitz – die junge Polin sowie 15 weitere Choreografen ausgewählt. Gemeinsam präsentierten sie ihre Werke vom 7. bis 9. November 2013 im Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen, der Öffentlichkeit. „Die Auszeichnung von Jury und Publikum, die Wertschätzung und die so positiven Rückmeldungen freuen mich riesig. Ich bin sehr glücklich, dass wir »Droga« bei der internationalen tanzmesse nrw 2014 präsentieren dürfen – das hätte ich mir nicht träumen lassen. Mein großer Dank gilt auch den wunderbaren Tänzern, die  zusätzlich so viel Zeit und Energie aufgewendet haben. Es bedeutet mir viel, dass sie mir großes Vertrauen schenken und wir alle so an dieses Stück glauben“ freut sich Lucyna Zwolinska, die seit der Spielzeit 2010/11 beim Ballett des Saarländischen Staatstheaters tanzt.

 

»Droga« ist die erste Choreografie von Lucyna Zwolinska, die sie im Rahmen von »SubsTanz 11«, der von Marguerite Donlon 2001 initiierten Plattform für Nachwuchschoreografen am Saarländischen Staatstheater, kreierte. Vier Tänzer, in Ludwigshafen die Ensemblemitglieder Ramon John, Masayoshi Katori, Takayuki Shiraishi und Xianghui Zeng, schickt sie darin auf die Reise: Wie finden wir unseren Weg? Was bewegt uns, hält uns auf und fest? In »Droga« spüren sie diesen Fragen nach, gehen auf eine Suche mit offenem Ausgang.

 

Das Ballett des Saarländischen Staatstheaters und Marguerite Donlon freuen sich, dass mit der Auszeichnung von Lucyna Zwolinska ein weiteres Mal der Erfolg der 12-jährigen Nachwuchsförderung bestätigt wird. Schon Mirko Guido, der mit »Tra me e se, forse« bei »SubsTanz 7« seine ersten choreografischen Gehversuche gemacht hat, gewann in Hannover 2008 den 1. Preis der Jury sowie den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb für Choreografen. Im Jahr zuvor, 2007, erhielt Loïc Perela dort den Scapino-Produktionspreis für das ebenfalls im Rahmen von »SubsTanz« kreierte »A la Reflexion…«.

In dieser Spielzeit gibt »SubsTanz 14« ab Juni 2014 Ensemblemitgliedern erneut Gelegenheit, sich in der Alten Feuerwache mit ersten eigenen Werken der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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