
Bei den Nordischen Filmtagen Lübeck (NFL) stehen die Weichen auf Zukunft: Stefan Vochezer hat zum 1. September 2026 seinen Dienst aufgenommen und wird ab dem 1. Mai 2027 die kaufmännische, organisatorische und strategische Leitung des renommierten Filmfestivals übernehmen. Er folgt auf Susanne Kasimir, die 2027 nach jahrelanger erfolgreicher Arbeit in den Ruhestand geht.
Zusammen mit der Künstlerischen Leiterin Hanna Reifgerst bildet Vochezer künftig die Doppelspitze des lübschen Traditionsfestivals.
Fließender Übergang für die Ausgabe 2026
Um einen geordneten und nahtlosen Führungswechsel zu gewährleisten, sieht der Zeitplan eine mehrmonatige Einarbeitungs- und Übergangsphase vor. Für die Durchführung der diesjährigen Festivalausgabe bleibt weiterhin Susanne Kasimir vollumfänglich verantwortlich. Vochezer unterstützt das Team jedoch bereits ab sofort in der heißen Endphase der Vorbereitungen.
Lübecks Senatorin für Kultur und Bildung, Monika Frank, betonte die Bedeutung dieser Lösung: Es sei der Hansestadt wichtig gewesen, dass der Nachfolger das Festival 2026 bereits an vorderster Front mitgestalten kann und Susanne Kasimir tatkräftige Unterstützung bei der Übergabe erhält.
Branchenkenner mit großer Leidenschaft fürs Kino
Mit Stefan Vochezer gewinnt das Festival einen erfahrenen Branchenkenner. Er greift auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Vermarktung von Kinofilmen sowie in der strategischen Entwicklung des Kinogeschäfts zurück. Während seiner bisherigen Stationen bei namhaften Unternehmen wie Senator Film, Warner Bros. und CinemaxX zeichnete er für Auswertungs- und Marketingstrategien zahlreicher internationaler sowie deutscher Produktionen verantwortlich.
Vochezer sieht seiner neuen Aufgabe mit großer Vorfreude und Respekt entgegen. Die Nordischen Filmtage zählten zu den traditionsreichsten und angesehensten Filmfestspielen Europas. Seine Zukunftsplanung beschreibt er so:
„Mein Ziel ist es, die besondere Identität der Nordischen Filmtage Lübecks zu bewahren und zugleich neue Impulse für ihre Zukunft zu setzen, damit das Festival auch künftig ein Ort für herausragendes Kino, internationale Begegnungen und gesellschaftlichen Dialog bleibt – fest in Lübeck verwurzelt und mit Strahlkraft weit über die Region hinaus.“
Elisa Cutullè
