Rechtsstaat und Patriarchat – Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik

Das Bild ist ein Informationsbanner für eine Abendveranstaltung in Saarbrücken. Es ist klar strukturiert, nutzt eine rot-weiß-graue Farbpalette und kombiniert Textelemente mit Logos und einem Buchcover.

Hier sind die Details im Überblick:

Inhalt und Thema
Titel der Veranstaltung: "Rechtsstaat und Patriarchat"

Untertitel: Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973 bis 1997.

Referentin: Vortrag von Hannah Catherine Davies.

Veranstaltungsdetails
In der Mitte des Bildes sind die Eckdaten zur Veranstaltung groß und deutlich aufgeführt:

Datum: Montag, 13.04.2026

Uhrzeit: 18:00 Uhr

Ort: Stiftung Demokratie Saarland, Europaallee 18, 66113 Saarbrücken.

Visuelle Elemente
Grafik: Auf der rechten Seite ist das Cover des gleichnamigen Buches von Hannah Catherine Davies abgebildet. Es zeigt eine schwarze Silhouette einer Justitia-ähnlichen Figur vor rotem Hintergrund.

QR-Codes: Links und rechts befinden sich QR-Codes, die vermutlich zu weiteren Informationen oder zur Anmeldung führen.

Logos: Am unteren Rand sind die Logos der beteiligten Organisationen zu sehen:

Stiftung Demokratie Saarland (SDS)

FrauenGenderBibliothek Saar

FrauenNotruf Saarland

Heinrich-Böll-Stiftung Saar

Design
Das Banner ist zweigeteilt: Der obere Teil ist in einem kräftigen Rot gehalten, auf dem der Titel in weißer und grauer Schrift steht. Der untere Teil ist weiß, was die Lesbarkeit der schwarzen Textinformationen und der bunten Logos erhöht. Eine diagonale Trennlinie zwischen Rot und Weiß verleiht dem Design Dynamik.

Vortrag / Buchvorstellung:
„Rechtsstaat und Patriarchat – 
Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973 bis 1997“ mit Hannah Catherine Davies am Mittwoch, 13. April 2026, um 18:00 Uhr
in der Stiftung Demokratie Saarland, 
Europaallee 18, 66113 Saarbrücken

Seit der Entstehung der #MeToo-Bewegung im Jahr 2017 ist das Phänomen der sexuellen Belästigung und Gewalt erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Weitgehend verschwunden aus dem öffentlichen Gedächtnis ist dagegen der jahrzehntelange Aktivismus der Neuen Frauenbewegung, die seit den 1970er Jahren männliche Gewalt gegen Frauen skandalisierte. Gegen massive Widerstände prangerten diese Aktivistinnen die Verharmlosung von Vergewaltigungen an, gründeten Beratungsstellen und setzten sich unermüdlich für eine Reform des Sexualstrafrechts ein. Doch erst 1997, später als in anderen europäischen Ländern, wurde der Vergewaltigungsparagraf in der Bundesrepublik schließlich reformiert.

Hannah Catherine Davies rekonstruiert die jahrzehntelangen Kämpfe von Feministinnen und zeigt auf, wie sich durch sie der Blick von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Recht auf das Problem der sexuellen Gewalt fundamental veränderte. Dabei geht sie auch der Bedeutung sozialer Bewegungen und ihres Verhältnisses zum Staat nach und wirft ein neues Licht auf die Rolle von Frauen als politische Akteurinnen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Über Hannah Catherine Davies
Dr. Hannah Catherine Davies ist wissenschaftliche Oberassistentin am Historischen Seminar der Universität Zürich.

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Saar und der Stiftung Demokratie Saarland in Kooperation mit der FrauenGenderBibliothek Saar und dem Frauennotruf Saarland.

Anmeldunghttps://www.stiftung-demokratie-saarland.de

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