
Eugen Gomringers Lyrik und Texte zur Ästhetik sind Sigurd Rompza wichtig. In der gemeinsamen Ausstellung bildspiele – sprachspiele. Sigurd Rompza im Dialog mit Eugen Gomringer, in deren Vorlauf der Dichter verstarb (+ 21.8.25), ergänzen sich die Werke beider Künstler zu einem Zwiegespräch; lebendig, reflexiv. Nora Gomringer, die Lyrikerin und Tochter des verstorbenen Dichters, gilt als eine der bedeutendsten Stimmen deutscher Gegenwartsliteratur und hat sich lange schon einen Namen als Rezitatorin klassischer Texte – auch der konkreten poesie – gemacht. Im Saarland wurde die in Neunkirchen/Saar Geborene mit dem „Wortsegel” der Gemeinde Tholey und dem Auftrag für die Abiturrede für saarländische Schulabgänger (2021) ausgezeichnet. Am 4. Februar, 18 Uhr, stellt sie sich in der Modernen Galerie des Saarlandmuseums dem Publikum mit einem Zwiegespräch aus ihren und den Texten Eugen Gomringers vor. Unter dem Titel „Gomringer 101“ spricht, singt, rezitiert Nora Gomringer die Werke ihres Vaters im 101. Jahr seines Nachlebens und stellt ihre Arbeiten in Beziehung.
Zwiegespräch mit Nora Gomringer
In der Ausstellung: bildspiele – sprachspiele. Sigurd Rompza im Dialog mit Eugen Gomringer
4. Februar 2026, 18 Uhr
Saarlandmuseum ─ Moderne Galerie
Die Gesellschaft zur Förderung des Saarländischen Kulturbesitzes e.V. unterstützt diesen außergewöhnlichen Vortrag mit einer finanziellen Förderung.
Kosten: Eintritt 10 € regulär / 7 € ermäßigt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es ist keine Voranmeldung notwendig.
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